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Interkultureller Gesundheitskreis

(ein Bericht von Paul Christ)

Nigerianischer AbendIch bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen Altmummen. Das liegt zwischen Immenstadt und Blaichach. Ich war 5 Jahre alt, als eine griechische Familie nach Altmummen kam. Niemand hat uns gesagt dass wir vorsichtig sein sollen, dass wir da nicht hingehen dürfen. So haben wir Kinder unvoreingenommen die Familie besucht. Das war spannend: Ihre Namen klangen fremd – Kririago Haralamo und Stamulla -  sie haben anders gekocht, sie haben anders gesprochen. Wir Kinder haben viel gelernt.

Diese Unvoreingenommenheit habe ich mir eigentlich bis heute bewahrt. Ich finde es spannend mit Menschen aus anderen Kulturen z sprechen. Eigentlich? Ja, die Ereignisse der Silvesternacht machen unsicher, das will ich nicht. Umso wichtiger ist der Interkulturelle Gesundheitskreis, weil wir miteinander reden und uns kennen lernen. Am 11. Februar war Herr Dike Iheanetu unser Gast. Er ist in Nigeria geboren. In einem eil Nigerias mordet Boko Haram.
Herr Iheanetu sprach über Schule und Politik, über das Leben in Niger und seine Pläne in Deutschland. Ehefrau Ulrike erzählte pointiert wie sie sich kennen lernten. Beide arbeiten im Team Woringen. Für 12 Teilnehmer kochten sie Fisch, Fleisch und Reis mit typischen afrikanischen Gewürzen – ein Hauch Afrika im MGH. Eine Kollekte deckte die Ausgaben für Lebensmittel.

Gegen 20:00 Uhr gingen wir im Bewusstsein nach Hause, das es bequemer ist in einem sicheren Land zu leben. Ousmane Dossama Team Künersberg) half wenn es einmal mit der Sprache holperte. Danke Ulrike danke Dike und Ousmane. Wir freuen uns schon auf den nächsten Interkulturellen Gesundheitskreis am 12. Mai.

Bilder zu diesem Event finden Sie in unserer Bildgalerie

Unsere Ehrenamtliche des Monats: Tanja Mangler

Ehrenamtliche März

 

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