Wohngemeinschaft für Demenz-Betroffene

Das Leben im Schloss

Nach langer Vorbereitungszeit und einigen Umbauarbeiten zogen im Februar 2012 die ersten drei Bewohnerinnen in das Schlösschen ein. Inzwischen finden sich in der Wohngemeinschaft zehn Senioren ab dem 55. Lebensjahr zusammen. Sie sind von Gedächtnisstörungen aller Art, in erster Linie Demenz, betroffen. Der Alltag in den eigenen vier Wänden war für die Betroffenen und ihre Angehörigen nur noch schwer zu bewältigen.

Die Bewohner haben sich bewußt dafür entschieden, in einer Gemeinschaft leben zu wollen und profitieren voneinander.

Und Gemeinschaftsleben wird groß geschrieben. An der großen Tafel im Esszimmer treffen sich die Bewohner mehrmals täglich. Dort wird miteinander jeden Tag frisch gekocht. Dabei bringt sich jeder entsprechend seiner Möglichkeit in die tägliche häusliche Arbeit ein.

Der großzügige Garten, das große gemeinsame Wohnzimmer als auch die Bibliothek bieten viel Raum für Unterhaltung, Spiele- oder Bastelnachmittage.

Das leitende Prinzip der Wohngemeinschaft ist die Selbstbestimmung, das heißt, die Bewohner treffen wichtige Entscheidungen gemeinsam und demokratisch in einem Gremium. Dabei ist die Mitwirkung der Angehörigen erforderlich.

Unsere Ehrenamtliche des Monats: Tanja Mangler

Ehrenamtliche März

 

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